18/12/2017

TSV Bindlach – SV Bavaria Waischenfeld 1:4 (1:1)

Bindlach kommt zuhause einfach nicht in Tritt!

Die Gäste hatten in der ersten Hälfte leichte Feldvorteile. Bis zur 20. Minute gab es jedoch hüben wie drüben keine nennenswerte Gelegenheit. In der 21. Minute kam der Ball zum Gästestürmer Sebastian Dinkel, der am 11 m quer lief, zweimal aufzog und schließlich den Ball zur Führung in die linke Ecke  schoss. Bindlach `s Trainer Michael Schreiber reagierte nach einer halben Stunde ohne eigene Torgelegenheit und wechselte Daniel Herath ein. Das belebte das Offensivspiel, denn er setzte sich in der 40. Minute auf der rechten Seite gegen zwei Waischenfelder durch und legte für Florian Dörfler am 5er auf. Der drehte sich geschickt vom Gegner weg und netzte zum Ausgleich ein. Waischenfeld hatte durch Johannes Schatz in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch einen Freistoß kurz vor dem 16er. Sein Knaller ging allerdings direkt auf Bindlachs Torwart Andreas Spengler, der ansonsten den scharf geschossenen Ball nicht hätte abwehren können.
Nach der Pause kamen beide Teams zunächst sehr motiviert auf den Rasen zurück. Bis zur 60.Minute liefert man sich ein ausgeglichenes, schnelles und kämpferisches Spiel. In der 73. Spielminute jedoch brachte Andre Gold sein Team mit 2:1 aus 16 m in halbrechter Position in Front. Seinen Schuss ins lange Eck konnte TW Andreas Spengler nicht halten. Ab jetzt lief es richtig gut für die Gäste. Andre Gold konnte in der 79. Minute sogar seinen Doppelpack schnüren. Er profitierte von einem Missgeschick des Bindlacher Abwehrspielers Benno Graef, der auf dem tiefen Rasen ausrutschte. So konnte der Gästestürmer im „1 gegen 1“ Torwart Spengler zum 1:3 tunneln. Somit war die nächste Heimniederlage für die Bären perfekt. Am Ende konnte Oliver Meidenbauer für die Gäste noch den 4. Treffer erzielen.
Die Gäste gewannen verdient, allerdings auch mit einem Treffer zu hoch. Die Bindlacher steckten nach der erneuten Gästeführung leider zurück und haderten mit sich selbst. Sie überließen den kampfstarken, aber auch spielerisch guten Gästen das Feld.

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